Kalpitiya 17. – 19.02.

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Reisetag Colombo – Kalpitiya, Dienstag, 17.02.2015

Im Internet haben wir uns einen Zug herausgesucht, es ist gepackt und mit (noch mehr) Gepäck auf dem Rücken ziehen wir los. An der Bushaltestelle bremst ein Auto, wendet, „You want a lift?“. Ein General Manager der Sri Lanka Telecom und seine Frau fahren uns zum Bahnhof – wo der Zug allerdings nicht fährt: Bank Holiday (vgl. dazu 2012).

Die Busse fahren zum Glück und wir düsen über die neue Autobahn nach Negombo, über die Landstraße an der Westküste entlang nach Norden bis Kalpitiya. Dies ist eine Landzunge, die die natürliche Lagune Portugiese Harbour und Dutch Harbour vom offenen Meer abschirmt. Hier beginnt auch der Dutch Channel, der sich parallel zur Küste bis Colombo hinzieht und dem (seeräbersicheren) Transport von Gewürzen diente.

Traditionell wird in der Lagune Salz gewonnen. Die muslimisch geprägte Landzunge mit schönen Stränden entwickelt sich zum Kitesurfer-Paradies und bietet außer der katholischen Wallfahrtskirche St. Anna wenig sehenswertes.

Die Hauptattraktion südlich Kalpitiyas schwimmt im Wasser: Tausende Delfine!

Kalpitiya, Mittwoch, 18.02.2015 – ein Tiertag

Um 8 a.m. legen wir ab, Delfin atmet direkt neben unserem Bootum 8:10 a.m. treffen wir den ersten Delfinschwarm. Über zwei Stunden tuckern wir inmitten hunderter jagender Delfine, die mit Sprüngen, Schrauben und Saltos atemloses Staunen auslösen. Die Tiere schwimmen so dicht am Boot, dass Anouk und Elia sie sogar berühren können!

Salto eines DelfinsSpäter entdecken die Kinder den Wurf einer Katze, um die sie sich nun liebevoll kümmern. Elia und das Streifenhörnchen

Und ein Steifen-hörnchen bekommen seinen Teil unseres letzten Apfels, nachdem es unsere Stofftasche zernagt hat…

Das Chamäleon, zwei Esel vor Chamäleonunserer Cabana und eine Fahrt auf einem Ochsenkarren runden den Tag ab: „You want a lift?“

 

 

 

Kalpitiya, Donnerstag, 19.02.2015

Unser Nachmittagsausflug führt uns zur Wallfahrtskirche. Eine Statue von St. Anna sei nach einem Schiffsbruch in schwerem Sturm in einem Baum gelandet, erzählt uns ein Priester. Die gerettete Mannschaft habe vor gut 250 Jahren eine Kirche errichtet und seither habe es ungezählte Wunder gegeben. Heute kommen auf das weitläufige Gelände mit zwei wirklich schönen Kirchen zweimal jährlich bis zu 400.000 Gläubige – pro Tag!

Übrigens: Die Kirchen in Sri Lanka haben – wie die Tempel – keine Bänke, man betritt sie ohne Schuhe und zündet ggfs. auch Räucherstäbchen an.

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