Anuradhapura

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[23.02.2012]

Es sind die kleinen Abenteuer, die unsere Familientour ausmachen.

Früh am Morgen geht es auf Vogelsafari – unfreiwillig, weil die kids so früh wach sind und die Vögel ja eh überall um uns herum sind.

Vogel hat Frosch gefangen

Unsere zwei Kinder spielen, malen und toben auf dem Gelände herum, schauen den Bauarbeitern zu – und Nicole muss sich schwer zusammenreissen um nicht dem Chef zu zeigen, wie man Fliesen richtig verlegt. Der „Arbeitmann“ Elia wurde heute von den Handwerkern mit Kelle, Eimer und Sand ausgestattet, damit die mal in Ruhe mauern können.

Am Nachmittag fahren Bus nach Mihintale(besser: rasen) wir mit dem öffentlichen Bus nach Mihintale, einen buddhistischem Zentrum, das von bis zu über 2.000 Mönchen bewohnt wurde, aber mit Anuradhapura unterging.  Der Ort strahlt eine besondere Kraft und Heiligkeit aus, die sogar die Kinder erfasst und selbst Elia Wirbelwind wird bei der Umrundung der großen Dagoba ruhig und erweist Buddha und den Mönchen die Ehre. Erstaunlich, wie sich die Rituale in den Religionen ähneln: Die Kinder erhalten einen Segen, die Gläubigen beten und entzünden Lichte.

Mönchische Regeln sind allerdings nichts für Elia: Unsere Regeln „Tiere werden nicht gestreichelt“ und „Wir lassen alle Tiere in Ruhe“ hat er dort so befolgt:

Elia füttert wilden HundElia jagt PerlhühnerStreicheln verboten, füttern aber nicht…
(Hintergrund: Wilde Hunde sind manchmal zutraulich – aber reale Tollwutgefahr und allerlei Ungeziefer)

Und Perlhühner lassen sich besser jagen als Tauben, die fliegen nämlich nicht davon…
(Foto aus dem heiligen Bezirk)

Auf dem Heimweg bekommen wir noch gedünstete Kichererbsen mit Kokosnuss geschenkt – sehr lecker! Wie übrigens auch das Abendessen, heue Fisch-Curry.

Kichererbsen mit Kokosnusszu den nächsten kleinen Abenteuern

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